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Vaterschaftstest - DNA-Analyse mit PCR

 

DNA
= Genetisches Material, das in fast allen Körperzellen vorhanden ist.

Man kann also Analysen aus Blut, Speichel, Haaren, Sperma, Haut, Knochen, Zähnen, kultivierten Zellen (Amniozentese), etc. durchführen.

Das DNA Profil eines jeden Menschen setzt sich zur Hälfte aus dem der Mutter und zur Hälfte aus dem des Vaters zusammen. Stimmt das DNA Profil des vermeintlichen Vaters nicht mit dem des Kindes überein, kann er exkludiert werden.

PCR (Polymerase-Kettenreaktion)
= Vervielfältigung von kurzen DNA-Stücken.

Im Falle von Vaterschaftsgutachten handelt es sich um kurze, sich wiederholende DNA-Bausteine, die bei jedem Menschen in unterschiedlichen, von den Eltern vererbten Mustern vorkommen.

Die Sichtbarmachung erfolgt mittels Gelelektrophorese durch Laserdetektion. Die in diesem Labor verwendeten PCR-Systeme gehören weltweit zu den zur Klärung von Identititäsfragen am häufigsten verwendeten:

  • AmpFlSTR Profiler und
  • Profiler Plus
  • SE33 (ACTBP2)

VORTEILE der DNA Analyse:

  • Schon bei Neugeborenen durchführbar, sogar schon pränatal aus bei Amniozentese kultivierten Zellen. (Mit herkömmlichen, serologischen Methoden konnten erst bei 6 Monate alten Kindern Vaterschaftsnachweise durchgeführt werden.)
  • Geringe Blutmengen ausreichend (0,2 bis 2ml EDTA-Blut).
  • Abstriche von der Mundschleimhaut können ebenso anstelle von Blut verwendet werden.
  • Auch bei Fehlen der Mutter ist ein Vaterschaftstest möglich, es wird die Vaterschaftswahrscheinlichkeit mit einer speziellen Formel berechnet.
  • Niedere Preise.
  • Schnelle Auswertung der Analysen (1-2 Arbeitstage nach Erhalt der Proben). 

 

Ablauf der Probenbeschaffung:

Bei gerichtlichen Gutachten
Bei privaten Gutachten
Probenabnahme unter Identitätssicherung in der Privatklinik Villach oder in einem autorisierten Labor im Wohnort des Probanden. Probenabnahme in der Privatklinik Villach, in einem autorisierten Labor oder vom Probanden selbst.

Abnahme-Kits für Mundabstriche werden den zu testenden Personen zugeschickt, (die Identität der Testpersonen ist dann allerdings nicht legalisiert).

Die mit diesen Methoden ermittelte Wahrscheinlichkeit einer Vaterschaft beträgt mindestens 99.99%.
Ein Ausschluss wird mit 100% bestätigt.

 

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